TuaRes fördert die Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen in Afrika

Warum Mädchenbildung in Afrika fördern?

Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein wesentlicher Faktor in der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. Bildung verändert das Leben armer Mädchen, stärkt sie und ermöglicht den Mädchen, ihre eigene Zukunft in die Hand zu nehmen.

Burkina Faso

Unser aktueller Schwerpunkt ist Burkina Faso, ein Binnenland in Westafrika und eines der weltweit ärmsten Länder.

Burkina Faso hat etwa 19 Millionen Einwohner und ein BIP pro Kopf von 710 US Dollar.1 Gemessen an den Human Development Indices (HDI) der Vereinten Nationen liegt Burkina Faso auf Platz 181 von 187 Ländern.2

Die Ausbildung junger Menschen gehört in Burkina Faso, wie in vielen afrikanischen Ländern, zu einem der Schlüsselfaktoren der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Bildungschancen sind für Mädchen und Jungen nicht günstig. Mädchen sind aber besonders benachteiligt.

Der Wert von Bildung

Wir sind überzeugt: die Ausbildung von Mädchen ist der beste Ansatz, um die langfristige Entwicklung eines Landes zu fördern.

TuaRes hat das Ziel, dieses Potenzial freizusetzen. Wir ermöglichen Mädchen den Zugang zur Schule, der ihnen aus wirtschaftlichen und kulturellen Gründen oft verstellt ist. Wir arbeiten daran die Qualität des Unterrichts und Schulergebnisse zu verbessern. Wir wollen erreichen, dass eine größere Anzahl der ärmsten, “verletzbaren” Mädchen erfolgreich die Schule absolvieren.

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Der TuaRes Ansatz: Durch Bildung zur Selbstständigkeit

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TuaRes Basisprogramme

In unseren Basisprogrammen schaffen wir die Voraussetzungen, dass Mädchen überhaupt zur Schule gehen: sie und ihre Familien erhalten Nahrungsmittelhilfen, Schulspeisungen und vielfältige materielle Unterstützung. Damit werden Hindernisse, die dem Schulbesuch entgegenstehen, beseitigt. Die Mädchen werden von unseren Sozialarbeiterinnen psychologisch betreut. Um den Erfolg in der Schule zu gewährleisten, arrangieren wir gezielt Nachhilfeunterricht.

TuaRes Ausbau-Programme: "Life Skills", Gesundheit & Erziehung

In jüngster Zeit haben wir unsere Basisprogramme erweitert: jetzt trainieren wir auch lebenspraktische Fähigkeiten ("Life Skills") und haben das Modul "Gesundheit & Erziehung" eingeführt.

In unserem neuen Projekt "Life Skills", auch genannt "Yennenga", vermitteln wir praktisches Rüstzeug, um das Selbstvertrauen und das selbständige Handeln unserer TuaRes Mädchen zu unterstützen.

Aktuell setzen wir das Projekt "Laafi Nooma" (Gesundheit und Erziehung) um. Jede TuaRes Schülerin nimmt an einem Gesundheits-Check teil und wird bei Krankheit medizinisch versorgt. Unser Ziel ist es, die Auswirkungen von gesundheitlichen Problemen wie Sehschwäche oder Malaria auf den Lernprozess zu mindern.

Seit der Gründung von TuaRes im Sommer 2012 haben wir schon beachtliche Erfolge erzielt:

4.895

geförderte Mädchen und junge Frauen

Basis-Programme
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1.341
Grundschule
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2.359
Oberschule
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8
Berufsschule
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100
Mikrokredite
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27
Universität
Ausbau-Programme
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230
Life Skills
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670
Gesundheits-Checks
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60
Girls Tech
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100
English Excellence

Was TuaRes bewirkt

Unsere Ziele:
  • Schulabbrüche verhindern
  • Den schulischen Erfolg fördern
Unsere Ergebnisse:
  • Fast keine Schulabbrüche in 2014/2015
  • Sehr gute Versetzungsquote in 2014/2015

Verbleibquote 2014/2015

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Nur eine TuaRes Schülerin brach die Schule ab - eine Verbleibquote von 99,8% im Vergleich zu einer Verbleibquote von 97,6% bei Nicht-TuaRes Schülerinnen in den gleichen Schulklassen.

Versetzungsquote 2014/2015

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82,6% der TuaRes Schülerinnen wurden ins nächste Schuljahr versetzt – im Vergleich zu 64,9% der Nicht-TuaRes Schülerinnen. TuaRes fördert nur die am stärksten benachteiligten Mädchen – dies macht ihren schulischen Erfolg umso eindrucksvoller.